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Dez 13 2016

Weder Internet noch LAN nach Bootvorgang: Windows-10-Computer verweigern Dienst


Immer mehr Windows-10-User berichten davon, dass sich ihre Computer nach einem Bootvorgang weder mit dem lokalen Netzwerk (LAN) noch mit dem Internet verbinden können. Offensichtlich misslingt es, den Boot-Vorgang mit einer gültigen IP-Adresse abzuschließen – obwohl der DHCP-Server nachweislich richtige Daten liefert. Betroffene Rechner besorgen sich gemäß APIPA-Spezifikation selbst eine IPv4-Adresse, die im Bereich 169.254.x.x liegt, mangels kompatiblem Gateway wird aber weder eine LAN- noch eine Internetverbindung hergestellt. Das Problem tritt bisher ausschließlich auf Computern mit Windows 10 auf – egal welche Hardwarekonfiguration oder Art der Netzwerkverbindung genutzt wird.

Microsoft räumt Konnektivitätsprobleme ein

Am 8. Dezember 2016 bestätigt Microsoft die Problematik. Daraufhin erscheint am 9. Dezember 2016 ein kumulatives Sicherheitsupdate für Windows 10 Version 1607 und Windows Server 2016. Allerdings hat das Update nichts mit dem Konnektivitätsproblem zu tun. Das spielt aber keine Rolle, denn die betroffenen Computer könnten das Update sowieso nicht direkt beziehen, da keine Internetverbindung möglich ist. Als mögliche Ursache gilt die Schnellstart-Prozedur von Windows 10: ein fehlerhaftes Caching der IP-Konfiguration oder eine fehlerhafte Behandlung von abgelaufenen DHCP-Leases scheint wahrscheinlich. Microsoft hat hier eine Hilfeseite eingerichtet, mit der Sie auf dem aktuellen Stand bleiben können.

Abhilfe schaffen: So kommen genervte Windows-10-User wieder ins Netz

Auch wenn es seitens Microsoft bis Redaktionsschluss noch keine Lösung gab, können User selbst Abhilfe schaffen und das Problem lösen. Dazu gibt es mehrere Lösungsansätze, die alle über die Eingabeaufforderung funktionieren. Unter Windows 10 wird die Eingabeaufforderung durch Betätigen der Windows-Taste, gefolgt durch den Befehl „cmd“ aufgerufen. Jetzt können User hier den Befehl shutdown /r /f /t 0 eingeben, danach startet der Computer neu und die LAN- und Internetverbindung ist wieder möglich. Eine weitere Möglichkeit, die keinen Neustart erfordert, ist die Eingabe der Zeilen ipconfig /release und /ipconfig /renew.

Nachteil Cloud-Software: Ohne Internet kein Arbeiten wie gewohnt

Fällt das Internet wegen Soft- oder Hardwareproblemen aus, können Cloud-basierte Anwendungen nicht wie gewohnt genutzt werden. Denn bei Cloud-Software werden wichtige Anwendungsbestandteile (Dateizugriff, Authentifizierung, etc.) auf die Server des Anbieters oder Dritter ausgelagert. Arbeitsumgebungen, die auf ein Arbeiten ohne Internet- oder Server-Abhängigkeit angewiesen sind, sollten deshalb die Nutzung von Software in Betracht ziehen, die keine Cloud-Services bietet. So kann im Falle von lokalen, regionalen oder globalen Server-, Internet- oder ISP-Problemen sowie Cyberangriffen wie gewohnt weitergearbeitet werden. Das Risiko von Anwendungs- und Serverausfällen (kann in einigen Branchen hohe Kosten verursachen), Datenverlusten (oder vorübergehender Nichterreichbarkeit der Daten), Datendiebstählen und weiteren IT-Problemen kann so reduziert werden. Die 2ndsoft GmbH führt eine Vielzahl an Kaufversionen, die mittel- bis langfristig nicht nur besonders wirtschaftlich sind, sondern auch ein unabhängigeres und ausfallsichereres Arbeiten im Vergleich zu Cloud-Services per Mietmodell erlauben. Dazu zählen unter anderem die Produkte aus den Kategorien Microsoft Office und CAD/CAM. Bei Rückfragen zur Thematik hilft Ihnen unser Kundendienst selbstverständlich gerne weiter und steht mit Rat und Tat zur Seite.



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