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Windows Server

Microsoft Windows Server 2003, 2008 (R1 / R2) & 2012 - Welche Version bietet welche Features? Für welche Anwendungsumgebungen eignet sich welche Version?

Die Produktfamilie Windows Server umfasst Microsofts Betriebssysteme für Server. Mit Windows Server 2003 erschien im April 2003 die erste Software der neuen Windows Server-Familie. Zuvor wurden Windows NT 3.1 Advanced Server, Windows NT 3.5 Server, Windows NT 4.0 Server und Windows 2000 Server als Microsofts Server-Betriebssysteme veröffentlicht. Neben Windows Server 2003 erschienen außerdem Windows Server 2003 R2 (Dezember 2005), Windows Server 2008 (Februar 2008), Windows Server 2008 R2 (July 2009), Windows Server 2012 (August 2012) sowie Windows Server 2012 R2 (Oktober 2013). Das nächste erwartete Windows Server-Betriebssystem ist Windows Server 2016. Erfahren Sie in unserer Übersicht schnell und unkompliziert, welche Version von Microsoft Windows Server welche Features bereitstellt und welches Version für Ihre Anwendungsumgebung geeignet ist. Natürlich führen wir eine große Auswahl an neuer und gebrauchter Software, mit der Sie viel Geld sparen können - ohne auf Leistung oder Funktionen verzichten zu müssen. Bei Rückfragen stehen wir Ihnen gerne telefonisch oder via E-Mail zur Verfügung.

Microsoft Windows Server 2016 - Welche Neuerungen und Änderungen bietet diese Version?

Neuerung / Verbesserung Beschreibung
Compute
Allgemein Physische und virtuelle Computer profitieren durch Verbesserungen beim Win32-Zeitdienst und Hyper-V-Uhrzeitsynchronisierungsdienst von einer höheren Zeitgenauigkeit. Windows Server kann jetzt zum Hosten von Diensten genutzt werden, die zukünftige Bestimmungen einhalten, bei denen eine Genauigkeit von 1ms für UTC erforderlich ist.
Hyper-V Neuen und überarbeitete Funktionen der Hyper-V-Rolle in Windows Server 2016, Hyper-V für Clients mit Windows 10 und Microsoft Hyper-V Server 2016. Die Windows Server 2016-Containerunterstützung ermöglicht eine höhere Leistung, eine vereinfachte Netzwerkverwaltung sowie Unterstützung für Windows-Container auf Windows 10.
Nano Server Nano Server verfügt nun über ein aktualisiertes Modul zum Erstellen von Nano Server-Images. Außerdem ist die Funktionalität für physische Hosts und Gast-VMs stärker getrennt, und Kunden profitieren von der Unterstützung für unterschiedliche Windows Server-Editionen. Darüber hinaus wurde auch die Wiederherstellungskonsole verbessert. Zu diesen Verbesserungen zählt u.a. die Trennung von eingehenden und ausgehenden Firewallregeln sowie die Möglichkeit, die Konfiguration von WinRM zu reparieren.
Abgeschirmte virtuelle Computer Windows Server 2016 bietet eine neue Hyper-V-basierte abgeschirmte VM, um jeden virtuellen Computer der Generation 2 vor einem gefährdeten Fabric zu schützen. Zu den in Windows Server 2016 eingeführten Funktionen zählen die folgenden: Der neue Modus „Verschlüsselung unterstützt“, vollständige Unterstützung für die Umwandlung vorhandener nicht abgeschirmter Generation2-VMs in abgeschirmte virtuelle Computer (einschließlich automatisierter Datenträgerverschlüsselung), änderbarer Nachweismodus für einen ausgeführten Host-Überwachungsdienst, auf Windows PowerShell basierende End-to-End-Diagnosetools, Unterstützung für den Host-Überwachungsdienst für vorhandenes sicheres Active Directory und mehr.
Identität und Zugriff
Active Directory-Zertifikatdienste Mit den Active Directory-Zertifikatdiensten (Active Directory Certificate Services, AD CS) in Windows Server 2016 wird die Unterstützung für den TPM-Schlüsselnachweis verbessert.
Active Directory Domain Services Active Directory Domain Services beinhalten Verbesserungen, die Unternehmen beim Schutz Ihrer Active Directory-Umgebungen helfen und die Identitätsverwaltung für Unternehmens- und private Geräte verbessern.
Active Directory-Verbunddienste Active Directory-Verbunddienste (AD FS) unter Windows Server 2016 enthält neue Funktionen, die Ihnen die Konfiguration von AD FS für die Authentifizierung von Benutzern ermöglichen, die in Lightweight Directory Access Protocol-Verzeichnissen (LDAP) gespeichert sind.
Webanwendungsproxy Im Fokus der aktuellen Version des Webanwendungsproxys stehen neue Features, die die Veröffentlichung und Vorauthentifizierung weiterer Anwendungen ermöglichen und das Benutzererlebnis verbessern.
PowerShell Desired State Configuration (DSC) im Windows Management Framework (WMF) 5 Windows Management Framework 5 enthält Updates für Windows PowerShell Desired State Configuration (DSC), die Windows-Remoteverwaltung (Windows Remote Management, WinRM) und die Windows-Verwaltungsinstrumentation (Windows Management Instrumentation, WMI).
Einheitliche Paketverwaltung mit PackageManagement für die Softwareerkennung, Installation und Inventur Windows Server 2016 und Windows 10 enthalten ein neues PackageManagement-Feature (ehemals OneGet), das IT-Experten oder DevOps ermöglicht, die Erkennung, Installation und Inventarisierung von Software (Software Discovery, Installation, Inventory – SDII) lokal oder remote zu automatisieren, unabhängig von der Installationstechnologie und davon, wo sich die Software befindet.
PowerShell-Erweiterungen zur Unterstützung der digitalen Forensik und Verringerung von Sicherheitslücken Um das Team zu unterstützen, das für die Untersuchung kompromittierter Systeme zuständig ist – manchmal als „Blue Team“ bezeichnet –, wurden zusätzliche PowerShell-Protokollierungen und andere digitale, forensische Features hinzugefügt. Außerdem wurden Features zur Reduzierung von Sicherheitsrisiken in Skripts, z.B. PowerShell (eingeschränkt) und sichere CodeGeneration-APIs, hinzugefügt.
Netzwerke
Softwaredefinierte Netzwerke Sie können Datenverkehr jetzt sowohl spiegeln als auch an neue oder vorhandene virtuelle Geräte leiten. In Kombination mit einer verteilten Firewall und Netzwerksicherheitsgruppen können Sie Workloads so – vergleichbar mit Azure – dynamisch segmentieren und schützen. Außerdem können Sie den gesamten softwaredefinierten Netzwerkstapel mithilfe von System Center Virtual Machine Manager bereitstellen und verwalten. Und Sie können Docker zum Verwalten von Windows Server-Containernetzwerken verwenden und SDN-Richtlinien nicht nur virtuellen Computern, sondern auch Containern zuordnen.
TCP-Leistungsverbesserungen Das standardmäßige anfängliche Überlastungsfenster (Initial Congestion Window, ICW) wurde von 4 auf 10 erhöht und TCP Fast Open (TFO) wurde implementiert. Zur Verbesserung des TCP-Verhaltens bei der Wiederherstellung nach einem Paketverlust wurden TCP: Tail Loss Probe (TLP) und Recent ACKnowledgement (RACK) implementiert.
Sicherheit und Zuverlässigkeit
Just Enough Administration Just Enough Administration in Windows Server 2016 ist eine Sicherheitstechnologie, die eine delegierte Verwaltung für sämtliche Bereiche bietet, die sich mit Windows PowerShell verwalten lassen. Die Funktionen umfassen die Unterstützung für die Ausführung unter einer Netzwerkidentität, für das Herstellen einer Verbindung über PowerShell Direct, das sichere Kopieren von Dateien von/zu JEA-Endpunkten sowie das Konfigurieren der PowerShell-Konsole für den standardmäßigen Start in einem JEA-Kontext.
Credential Guard Credential Guard nutzt auf Virtualisierung basierende Sicherheitsverfahren, um geheime Daten zu isolieren, damit nur durch privilegierte Systemsoftware auf diese Daten zugegriffen werden kann.
Remote Credential Guard Credential Guard umfasst die Unterstützung für RDP-Sitzungen, damit die Anmeldeinformationen des Benutzers auf der Clientseite bleiben und nicht auf der Serverseite offengelegt werden. Außerdem wird Einmaliges Anmelden für Remotedesktop bereitgestellt.
Device Guard (Codeintegrität) Device Guard bietet Codeintegrität im Kernelmodus (Kernel Mode Code Integrity, KMCI) und Codeintegrität im Benutzermodus (User Mode Code Integrity, UMCI), indem Richtlinien erstellt werden, die angeben, welcher Code auf dem Server ausgeführt werden kann.
Windows Defender Windows Server Antimalware wird in Windows Server 2016 standardmäßig installiert und aktiviert, die Benutzeroberfläche von Windows Server Antimalware wird jedoch nicht installiert. Windows Server Antimalware aktualisiert jedoch die Antischadsoftware-Definitionen und schützt Ihren Computer so auch ohne die Benutzeroberfläche. Wenn Sie die Benutzeroberfläche von Windows Server Antimalware benötigen, können Sie sie nach der Installation des Betriebssystems mit dem Assistenten zum Hinzufügen von Rollen und Features installieren.
Ablaufsteuerungsschutz Beim Ablaufsteuerungsschutz (Control Flow Guard, CFG) handelt es sich um eine Plattformsicherheitsfunktion, die erstellt wurde, um auf Speicherbeschädigungs-Sicherheitsrisiken zu reagieren.
Speicher
Speicherplätze DAS Mit direkten Speicherplätzen kann hoch verfügbarer und skalierbarer Speicher unter Verwendung von Servern mit lokalem Speicher erstellt werden. Mit diesem Feature wird die Bereitstellung und die Verwaltung von softwaredefinierten Speichersystemen vereinfacht und auch der Weg zur Nutzung neuer Datenträgerklassen wie z.B. SATA-SSD und NVMe geebnet, was vorher bei gruppierten Speicherplätzen mit freigegebenen Datenträgern nicht möglich war.
Speicherreplikat Speicherreplikat ermöglicht eine speicheragnostische, synchrone Replikation auf Blockebene zwischen Servern oder Clustern für die Notfallwiederherstellung sowie das Strecken eines Failoverclusters zwischen Standorten. Die synchrone Replikation ermöglicht die Spiegelung von Daten an physischen Standorten mit ausfallsicheren Volumes, um auf Dateisystemebene sicherzustellen, dass kein Datenverlust auftritt. Die asynchrone Replikation ermöglicht die Standorterweiterung über regionale Bereiche hinaus mit der Möglichkeit von Datenverlusten.
Quality of Service (QoS) für Speicher Sie können Quality of Service (QoS) für Speicher jetzt nutzen, um die End-to-End-Speicherleistung zu überwachen und Verwaltungsrichtlinien unter Verwendung von Hyper-V- und CSV-Clustern in Windows Server 2016 zu erstellen.
Failoverclusterunterstützung
Paralleles Upgrade für Clusterbetriebssystem Das parallele Upgrade für Clusterbetriebssysteme ermöglicht einem Administrator, das Upgrade des Betriebssystems des Clusterknotens von Windows Server 2012 R2 auf Windows Server 2016 ohne eine Unterbrechung von Hyper-V-Workloads oder Workloads des Dateiservers mit horizontaler Skalierung durchzuführen. Mit diesem Feature können die Downtimesanktionen laut Vereinbarungen zum Servicelevel (Service Level Agreements, SLA) vermieden werden.
Cloudzeuge Der Cloudzeuge ist ein neuer Failovercluster-Quorumzeugen-Typ in Windows Server 2016, der Microsoft Azure als Vermittlungspunkt nutzt. Der Cloudzeuge erhält wie jeder andere Quorumzeuge ein Votum und kann an der Quorumberechnung teilnehmen. Sie können den Cloudzeugen als Quorumzeugen konfigurieren, indem Sie den Assistenten zum Konfigurieren eines Clusterquorums verwenden.
Zustandsdienst Mit dem Integritätsdienst werden die täglichen Überwachungsabläufe, Vorgänge und Wartungsaktivitäten von Clusterressourcen auf einem Cluster von Direkte Speicherplätze verbessert.
Anwendungsentwicklung
Internetinformationsdienste (IIS) 10.0 Unterstützung des HTTP/2-Protokolls im Netzwerkstapel und Integration in IIS 10.0, ermöglicht IIS 10.0-Websites die automatische Verarbeitung von HTTP/2-Anforderungen für unterstützte Konfigurationen, Möglichkeit zum Ausführen und Verwalten von IIS 10.0 unter Nano Server, Unterstützung für Platzhalterhostheader und ein neues PowerShell-Modul (IISAdministration) zum Verwalten von IIS.
Distributed Transaction Coordinator (MSDTC) Eine neue Benutzeroberfläche für den erneuten Ressourcen-Manager-Beitritt kann von einem Ressourcen-Manager zum Ermitteln des Ergebnisses einer unsicheren Transaktion nach dem Neustart einer Datenbank aufgrund eines Fehlers verwendet werden, Der Grenzwert des DSN-Namens wurde von 256 Bytes auf 3072 Bytes erhöht und verbesserte Verfolgung ermöglicht Ihnen das Festlegen eines Registrierungsschlüssels zur Aufnahme eines Imagedateipfads in den Namen der Ereignisablaufverfolgung-Protokolldatei.

Microsoft Windows Server 2016 - Editionsvergleich Essentials, Standard und Datacenter

Edition Einsatzszenario Virtualisierungsrechte Lizenzierungsmodell Zugriffslizenzen RAM-Limit CPU-Limit
Essentials Kleine Unternehmen mit Basisanforderungen an die IT, sehr kleine oder keine eigene IT-Abteilung Keine, Installation 1x physikalisch oder 1x virtuell CPU-basiert keine CALs erforderlich* (Limitierung auf 25 User / 50 Geräte) 64 GByte max. 2 CPUs
Standard Unternehmen, die erweiterte Features benötigen und im geringeren Umfang virtualisieren 2 virtuelle Maschinen** oder 2 Hyper-V Container Core-basiert CALs erforderlich*** 24 TByte 512 Kerne
Datacenter Unternehmen mit hohen Anforderungen an die IT Workloads, große Anzahl virtueller Systeme Unlimitiert viele virtuelle Maschinen und Hyper-V Container Core-basiert CALs erforderlich*** 24 TByte 512 Kerne

Anmerkungen:
(*) Zum Zugriff per Remotedesktop ist eine RDS CAL erforderlich.
(**) Die Windows Server Standard Edition-Lizenz erlaubt 2 OSEs (Betriebssystemumgebungen), wenn alle physischen Kerne lizenziert sind.
(***) CALs sind für jeden Nutzer bzw. für jedes Gerät erforderlich, das direkt oder indirekt auf einen Server zugreift. Detailinformationen dazu finden Sie auf der Microsoft-Webseite

Microsoft Windows Server 2012- Welche Version ist für mein Anwendungsgebiet empfehlenswert?

Version geeignet für: Wichtige Features Lizenzierungsmodell Speicherlimit
Foundation kosteneffizienter Allround-Server Grundsätzliche Serverfunktionalität ohne Virtualisierungsrechte Server (beschränkt auf 15 Nutzer) 32 Gigabyte
Essentials kleine Unternehmen Grundsätzliche Serverfunktionalität ohne Virtualisierungsrechte Server (beschränkt auf 25 Nutzer) 64 Gigabyte
Standard Umgebungen ohne oder mit geringer Virtualisierung Volle Funktionalitöt, mit zwei virtuellen Instanzen Prozessor + CAL 4 Terabyte
Datacenter stark virtualisierte Serverumgebungen und Cloud-Unterstützung Volle Funktionalität, unbegrenzte virtuelle Instanzen Prozessor + CAL 4 Terabyte

Microsoft Windows Server 2012 -Unterschiede, sortiert nach Server-Rollen

Server-Rolle Datacenter / Standard Essentials Foundation Active Directory Certificate Services x automatisch installiert u. konfiguriert* limitiert* Active Directory Domain Services x automatisch installiert u. konfiguriert* x Active Directory Federation Services x x x Active Directory Lightweight Directory Services x x x Active Directory Rights Management Services (für Zugriff wird zusätzliche AD RMS CAL benötigt) x x x Application Server x x x DHCP Server x x x DNS Server x automatisch installiert u. konfiguriert x Fax Server x x x File Services x automatisch installiert u. konfiguriert* limitiert* Hyper-V x     Network Policy and Access Service x automatisch installiert u. konfiguriert limitiert* Print and Document Services x x x Remote Access x automatisch installiert u. konfiguriert limitiert* Remote Desktop Services x*   limitiert* UDDI Services x x x Web Server (IIS) x automatisch installiert u. konfiguriert x Windows Deployment Services x x x Windows Server Update Services (WSUS) x     * Einschränkungen

Microsoft Windows Server 2008 - Die wichtigsten Versionsunterschiede

  Enterprise Datacenter Standard Web Itanium
max. RAM bei 32/64 Bit 64 GB / 2 TB 64 GB / 2 TB 4 GB / 32 GB   - / 2 TB
IIS 7.0 ja ja ja ja ja
Hyper-V ja ja ja nein nein
Network Access Protection ja ja ja nein nein
RMS ja ja ja nein nein
Terminal Services ja ja ja   nein
Server Manager ja ja ja ja ja
Windows Deployment Service ja ja ja nein nein
Server Core ja ja ja ja nein

Microsoft Windows Server 2008 R2- Die wichtigsten Versionsunterschiede, geordnet nach Server-Rollen

Server-Rolle Web Standard Enterprise Datacenter Itanium Foundation HPC
Active Directory Certificate Services   x* x x   x* x*
Active Directory Domain Services   x x x   x x
Active Directory Federation Services     x x      
Active Directory Lightweight Directory Services   x x x   x  
Active Directory Rights Management Services   x x x   x  
Application Server   x x x x x  
DHCP Server   x x x   x x
DNS Server x x x x   x x
Fax Server   x x x   x  
File Services   x* x x   x* x*
Hyper-V   x x x     x
Network Policy and Access Service   x* x x   x* x*
Print and Document Services   x x x   x  
Remote Desktop Services   x* x x   x* x*
Web Server (IIS) x x x x x x x
Windows Deployment Services   x x x   x x
Windows Server Update Services (WSUS)   x x x   x x
* Einschränkungen

Microsoft Windows Server 2008 R2- Die wichtigsten Versionsunterschiede, geordnet nach technischen Spezifikationen

Spezifikation Web Standard Enterprise Datacenter Itanium Foundation HPC
Cross-File Replication (DFS-R)     x x x    
Failover Cluster Nodes (Nodes)     16 16 8    
Fault Tolerant Memory Sync     x x x    
Hot Add Memory     x x x    
Hot Add Processors       x x    
Hot Replace Memory       x x    
Hot Replace Processors       x x    
Network Access Connections (IAS)    50 unbegrenzt unbegrenzt 2 10  
Network Access Connections (RRAS)   250 unbegrenzt unbegrenzt   50 250
Remote Desktop Admin Connections 2 2 2 2 2 2 2
emote Desktop Services Gateway   250 unbegrenzt unbegrenzt   50  
Virtual Images Use Rights Gast Host + 1 VM Host + 4 VM unbegrenzt unbegrenzt   Host + 1 VM
Max. Arbeitsspeicher (RAM) 32 GB 32 GB 2 TB 2 TB 2 TB 8 GB 128 GB
Max. phys. CPU (Sockel) 4 4 8 64 64 1 4

Microsoft Windows Server 2003 - Die wichtigsten Neuerungen im Überblick

  • 64-Bit-Prozessoren werden unterstützt
  • Internet Information Services 6.0
  • DNS-Server wurde verbessert (Domain Name System)
  • Befehlszeile bietet Administratoren mehr Möglichkeiten
  • Application-Directories
  • Volume Shadow Copy Service (Snapshots zu Backupzwecken, Dateiversionierung)
  • Umbenennung von Domänencontrollern und kompletten Domänen
  • SSL-Verschlüsselung für RDP-Verbindungen (nur ab Service Pack1)
  • SharePoint Services implementiert

Microsoft Windows Server 2003 - Übersicht Hardwarekompatibilität

    Web Standard Enterprise Datacenter
max. Anzahl physischer CPUs   2 4 8 64
max. Arbeitsspeicher (RAM) IA-32 2 GB 4 GB 64 GB 64 GB
  x64 / 32 GB 1 TB 1 TB
  Itanium / / 2 TB 2 TB

Microsoft Windows Server 2003 - Die wichtigsten Features der unterschiedlichen Versionen in der Kurzübersicht

Microsoft Windows Server 2003 Web

Microsoft Windows Server 2003 Web ist darauf spezialisiert, Web-Anwendungen, Webseiten und XML-Web-Services zu erstellen und zu hosten. Dabei steht die Nutzung als IIS 6.0 Web-Server im Vordergrund, hier erhalten Nutzer eine Plattform zur Entwicklung und Anwendung von XML-Web-Services und XML-Applikationen, welche auf ASP.NET basieren, einem wichtigen Bestandteil von .NET Framework. In Microsoft Windows Server 2003 Web ist Terminal Services nicht enthalten. Administratoren können aber Remote Desktop-Funktionen nutzen. Die Anzahl an gleichzeitigen File Sharing-Verbindungen ist auf zehn Verbindungen limitiert. Zwar werden XML und ASP.NET unterstützt, UDDI jedoch nicht. Microsoft Windows Server 2003 Web unterstützt maximal zwei physische CPUs und zwei Gigabyte Arbeitsspeicher (RAM). Windows Server 2003 Web kann nicht eingerichtet werden, um Domain-Controller zu verwalten.

Microsoft Windows Server 2003 Standard

Microsoft Windows Server 2003 Standard richtet sich an Unternehmen mittlerer Größe. Die Standard Edition unterstützt das Teilen von Dokumenten und Druckern, sichere Internet-Konnektivität und andere Features. Die Software ist als Version für 32- und 64-Bit-Systeme erhältlich und unterstützt vier physische CPUs und 4 bzw. 32 Gigabyte Arbeitsspeicher.

Microsoft Windows Server 2003 Enterprise

Microsoft Windows Server 2003 Enterprise richtet sich an mittelgroße bis große Unternehmen. Das vollwertige Server-Betriebssystem unterstützt bis zu acht physische CPUs sowie 64 Gigabyte bzw. 1 bis 2 Terabyte Arbeitsspeicher (RAM, je nach gewählter Version). Mit dieser Version ist Non-Uniform Memory Access (NUMA) möglich.

Microsoft Windows Server 2003 Datacenter

Microsoft Server 2003 Datacenter unterstützt bis zu 64 physische CPUs, die RAM-unterstützung ist identisch zu Windows Server 2003 Enterprise. Datacenter eignet sich für Server-Infrastrukturen, die hohe Sicherheitsstandards erfordern und eine geringe Ausfallquote aufweisen sollen. Windows Server 2003 Datacenter wurde mit dem Anspruch entwickelt, höchste Anforderungen an ein Server-Betriebssystem abzudecken. Einige der Features sind eine optimierte Unterstützung von storage area networks (SAN), die Simulation von TCP/IP-Kommunikation, 8-node-clustering (wie Enterprise) und mehr.

Microsoft Windows Server 2003 R2

Im Februar 2006 erschien Microsoft Server 2003 R2, hierbei handelt es sich um eine aktualisierte Version von Microsoft Windows Server 2003 (Service Pack 1). Die wichtigsten Aktualisierungen beziehen sich auf die Identitäts- und Zugriffsverwaltung, die Verwaltung von Zweigstellenservern, Speichersetup und Speicherverwaltung sowie die Anwendungsentwicklung innerhalb und außerhalb der traditionellen Grenzen der Organisation.



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