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Aug 03 2016

Schweizer Student verkauft gefälschte Produktschlüssel über Internetauktionshaus


Ein Student aus dem Schweizerischen Martigny verdiente mit dem Vertrieb von gefälschten Software-Produktschlüsseln rund 100.000 Schweizer Franken (92.533 Euro, Stand: 02.08.2016), das berichtet die Online-Ausgabe der Schweizer Zeitung „Blick“. Um die Produktschlüssel zu verkaufen, nutzte der Student jahrelang das Schweizer Internetauktionshaus Ricardo.ch. Die Walliser Behörden sprachen jetzt die Höchststrafe aus, die dennoch vergleichsweise milde erscheint.

Mehr als 2.000 Kunden kauften gefälschte Microsoft-Produktschlüssel

Zwischen 2009 und 2013 erwarben mehr als 2.000 Kunden gefälschte Microsoft-Produktschlüssel, die zu Preisen zwischen 13 und 60 Schweizer Franken pro Lizenz (ca. 12 bis 55 Euro) veräußert wurden. Die Produktschlüssel stammten dabei aus Asien, woher genau, ist nicht bekannt. Vermutlich wurden die Produktschlüssel auf digitalem Wege an die Kunden verschickt– also ohne Echtheitszertifikat, Produktverpackung oder Ähnliches. Hier sollten Verbraucher ohnehin skeptisch sein, da der Ursprung der Produktschlüssel nicht nachvollziehbar ist. Mehr Sicherheit bietet der Kauf bei einem erfahrenen Software-Händler, der eine saubere Lizenzierung gewährleisten kann. Eine Echtheitsprüfung von Neu- und Gebrauchtsoftware durch den Händler ist ebenso vorteilhaft wie der Versand der Ware im Originalzustand  (inklusive Echtheitszertifikat, Verpackung und ggf. vorhandenem Begleitmaterial) und eine – bei Gebrauchtsoftware – einwandfreie Lizenzübertragung.

Microsofts Anwälte mit gemäßigten Forderungen

Die Microsoft-Anwälte forderten die Zahlung von 40.000 Schweizer Franken (ca. 37.000 Euro), verglichen mit dem wirtschaftlichen Schaden eine relativ gemäßigte Forderung. Das dürfte vor allem in den geringen Einkünften des Täters begründet liegen. Die Walliser Justiz verhängte eine Buße von 180 Tagessätzen, was dem höchstmöglichen Strafmaß entspricht.

Käufer müssen keine strafrechtliche Verfolgung fürchten

Die Käufer der gefälschten Produktschlüssel müssen nicht mit einer Strafverfolgung rechnen, sollten sich aber darauf gefasst machen, dass ihre illegal erworbenen Lizenzen bald nicht mehr lauffähig sein könnten. Microsoft suche in solchen Fällen mit den Betroffenen nach Lösungen, illegale Software zu legalisieren, berichtet die „Le Nouveliste“.

Weitere Informationen nicht veröffentlicht


Weitere Hintergründe zur Methodik des Täters oder zur Herkunft der gefälschten Produktschlüssel sind nicht bekannt. Damit ist es schwierig, Kunden Ratschläge zu geben, um zu erfahren, ob sie einem Betrug zum Opfer gefallen sind oder nicht. Sollten Probleme mit erworbener Software auftreten, sollte der Händler oder Microsoft angesprochen werden.  

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