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Nov 22 2016

OEM-Partner dürfen noch ein Jahr Windows 7 Professional und 8.1 vorinstallieren


Ursprünglich sollten OEM-Partner Microsofts ab Anfang November 2016 keine Geräte mehr vertreiben dürfen, auf denen Windows 7 Professional oder Windows 8.1 vorinstalliert ist. Allerdings scheint die Tatsache, dass noch immer viele NutzerInnen Windows 7 präferieren, dazu geführt zu haben, dass Microsoft diese Frist erweitert hat.

Änderung nicht offiziell vermerkt, Microsoft und Partner schweigen

Zwar finden sich (noch) keinerlei offizielle Informationen zur Fristverlängerung im  Lifecycle-Dokument (https://support.microsoft.com/de-de/help/13853/), allerdings wurden der „CRN“ entsprechende Informationen zugespielt. Auf CRN-Anfrage wollten sich weder Microsoft noch Microsoft-Partner äußern. In der E-Mail, die ein global agierender Hersteller Ende August erhielt, soll es heißen: „Aufgrund vielfacher Rückmeldungen zu diesem Thema hat sich Microsoft nun entschieden, diesen End of Life (EOL)-Termin für Windows 7-Systeme um ein Jahr zu verschieben – auf Oktober 2017.“ Verwunderlich ist hier, dass hier nicht vom End of Sale (Verkaufsende), sondern vom End of Life (Ende des Supports) gesprochen wird. Von einem anderen OEM-Partner hat die „CRN“ die Information erhalten, dass die Produktion von PCs mit vorinstalliertem Windows 7 Professional kurzfristig bis Oktober 2017 verlängert worden sein soll. Auch Windows 8.1 darf demnach weiterhin auf OEM-Geräten vertrieben werden. Dieser Händler bietet dementsprechend auch weiterhin solche Geräte an.

Umweg über Downgrade-Recht

Um die Fristverlängerung zu realisieren und Kunden weiterhin die Option Windows 7 Professional bereitzustellen, wird ein Umweg über das Downgrade-Recht genommen. Beim Erwerb eines PCs  ist nicht nur Windows 10 vorinstalliert, sondern der Kunde kann außerdem eine Vorgänger-Lizenz (Windows 7, 8 oder 8.1) fordern. So können die Händler für ihre Kunden bis Oktober 2017 den Service übernehmen, Windows 7 Professional vorzuinstallieren und Windows 10 als Zugabe auszuliefern.

Situation unübersichtlich – Warten auf Microsoft

Momentan scheint nicht jeder OEM-Hersteller von Microsofts Fristverlängerung zu wissen, weshalb auch nicht jeder Händler diesen Service anbietet. Auch ist unbekannt, ob es sich bei der vorinstallierten Software um OEM- oder System-Builder-Versionen handelt. Manche Anbieter geben auf Ihrer Webseite an, dass die Kosten für eine solche Option aufgrund „zuliefererbedingten Preiserhöhungen“ steigen werden. Mehr Klarheit seitens Microsoft wäre hier wünschenswert, es bleibt abzuwarten, wann eine entsprechende Erklärung veröffentlicht wird.

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