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Okt 25 2017

Bayern: Falscher Microsoft-Mitarbeiter erbeutet 500 Euro via Telefon


Wie die „Südwest Presse“ berichtet, konnte ein vorgeblicher Microsoft-Mitarbeiter nach einem Anruf bei einer Frau im bayerischen Weißenhorn 500 Euro ergaunern.

Fernzugriff ermöglicht Fremden den Zugriff auf persönliche Daten

Der Anruf geschah am Freitag, 20. Oktober 2017 gegen 10 Uhr. Der Mann, der in gebrochenem Englisch sprach, stellte sich zunächst als Microsoft-Mitarbeiter vor. Er behauptete, dass auf dem Laptop der Frau tausende Viren seien, die es zu beseitigen gälte. Die Frau stimmte  einer Fernwartung zu, um das „Problem“ beheben zu lassen. Durch eine geschickte Gesprächsführung wurde die Frau dazu bewegt, ein Fernwartungsprogramm auf ihrem Computer zu installieren. Das führte dazu, dass der Anrufer einen uneingeschränkten Zugriff auf den Rechner erlangen konnte. Der Betrüger gelangte nicht nur an sämtliche Dateien, sondern veranlasste mehrere Überweisungen via Online-Banking. Der Schaden beläuft sich auf knapp 500 Euro. Die Polizei ermittelt derzeit noch, ob durch das Auslesen der Dateien weiterer Schaden entstand.
Immer wieder warnt gebrauchtesoftware.de vor solchen Anrufen. Es ist noch nicht lange her, da wurden sogar wir selbst angerufen.

Betrüger am Telefon: Was sollte ich tun?

Deshalb können wir uns an dieser Stelle nur wiederholen: Microsoft-Mitarbeiter werden niemals anrufen und Schadsoftware entfernen oder Zugriff auf den Computer wollen. Geben Sie keinesfalls persönliche Daten preis, etwa Kontoverbindungen, Kreditkarteninformationen, IP-Adresse, Standort, Anschrift oder ähnliches. Keinesfalls Software auf Anweisung herunterladen, auch keine Websites besuchen! Notieren Sie – falls ersichtlich – die Telefonnummer des Anrufers und notieren Sie Datum, Uhrzeit und Auffälligkeiten während des Telefonats. Sollten Sie bereits Software installiert oder eine Website auf Anweisung besucht haben, kappen Sie sofort die Verbindung zum Internet und sperren Sie vorsichtshalber Ihr Online-Banking. Ändern Sie die Passwörter wichtiger Accounts auf einem anderen, sicheren Computer oder Mobilgerät – beginnen Sie mit Ihrem E-Mail-Account. Sie können und sollten die örtliche Polizeidienststelle aufsuchen, eine Strafanzeige aufgeben und den Vorfall möglichst präzise schildern.

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