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Jun 19 2018

Mac und iOS: Microsoft zwingt Office-User zur Übermittlung von Diagnosedaten


Microsoft bittet in den neuesten Updates der Office-Apps für Mac, iPad und iPhone um die Zustimmung zur Diagnose-Telemetrie. Diese umfasst offenbar auch das teilweise Erfassen von Nutzerdateien. Das Problem dabei: Ganz abschalten lässt sich die Datensammelei nicht.

Abschalten der Diagnosedatenerfassung unmöglich

Nach dem Update erscheint ein Hinweis zur Erfassung von Diagnosedaten. Zwar können User zwischen „Vollständige Diagnosedaten - Informationen darüber, wie Sie Apps, Funktionen und Geräte verwenden, senden. Diese umfasst grundlegende Diagnosedaten und erweiterte Fehlerberichterstattung“ und „Grundlegende Diagnosedaten – Nur Informationen über Ihre Office-Einstellungen, Gerätefunktionen senden, und ob Office ordnungsgemäß funktioniert“ wählen, die Diagnose kann aber nicht ganz abgeschaltet werden. Wird der Dialog geschlossen, ohne dass eine Zustimmung erteilt wird, wird automatisch die Übermittlung der vollständigen Diagnosedaten gesetzt. Allerdings berichten User, dass das Dialogfenster mitunter erneut erscheint, bis die Zusage erteilt wird. Update: Microsoft hat nachgebessert. Wird das Fenster ohne Zustimmung geschlossen, werden Daten nicht mehr automatisch übermittelt. Eine vollständige Abschaltung der Datenübermittlung ist aber noch immer nicht möglich.

User fordern Opt-out

Beim englischsprachigen Feedback-Tool von Microsoft haben genervte User bereits die Möglichkeit eines Opt-outs gefordert – eine Reaktion Microsofts steht noch aus. Microsoft räumte aber ein, dass bei der Übermittlung erweiterter Diagnosedaten „unabsichtlich Teile einer bei Auftreten des Problems gerade genutzten Datei” enthalten sein können. Weiter hieß es, persönliche Daten werden nicht „mit Absicht gesammelt”, einzelne Nutzer könnten auf Basis von Diagnosedaten nicht identifiziert werden. Außerdem bleibt unklar, ob bereits zuvor Diagnosedaten – in diesem Fall im Hintergrund und ohne ausdrückliche Zustimmung – erfasst worden sind.

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