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Okt 22 2020

Autodesk AutoCAD: Warum die Neuerungen der letzten 3,5 Jahre für viele Nutzer*innen kein Abonnement erforderlich machen


In unserem Artikel „Effizientes und erfolgreiches Arbeiten mit Autodesk AutoCAD & AutoCAD LT: Muss es immer die aktuelle Softwareversion sein?“ klärten wir bereits, ob es bezüglich Autodesk AutoCAD und AutoCAD LT immer die aktuelle Softwareversion sein müsse. Dabei verglichen wir die Versionen 2021 und 2020 miteinander und resümierten, dass die Gesamtheit der Neuerungen und Verbesserungen überschaubar ist, was unter anderem daran begründet liegen dürfte, dass die AutoCAD-Software von Autodesk bereits seit Jahren sehr abgerundet und weit entwickelt ist.

In diesem Blogbeitrag möchten wir den Blick noch weiter in die Vergangenheit werfen und prüfen, welche Neuerungen und Verbesserungen es über die letzten Jahre gegeben hat und wie sich eine ältere Softwareversion bei längerer Nutzungsdauer schlägt.

Welche Neuerungen und Verbesserungen gab es in den letzten 3,5 Jahren bei AutoCAD?


Ab März 2017 war die 32. Veröffentlichung von AutoCAD erhältlich, Autodesk AutoCAD 2018. Seitdem sind rund 3,5 Jahre vergangen. Zeit für ein Langzeitresümee: Welche Neuerungen und Verbesserungen hat AutoCAD seit der Veröffentlichung der 2018er Softwareversion erhalten und wie teuer wäre die Nutzung dieser seitdem – insbesondere im Vergleich zu einer Dauerlizenz – gewesen?

AutoCAD 2018 erhielt unter anderem eine verbesserte Speicherung, eine verbesserte 2D-Grafik und ein aktualisiertes DWG-Dateiformat. Neben der Reparatur von XRef-Pfaden bot AutoCAD 2018 auch Verbesserungen beim Freigeben von Entwurfsansichten und eine verbesserte 3D-Navigation.

AutoCAD 2019 erschien im März 2018 und bot unter anderem einen DWG-Vergleich, das Speichern unter AutoCAD Web & Mobile sowie Shared Views. Auch erweiterte 2D-Ansichten, erweiterte freigegebene Ansichten (Entwurfsansichten Ihrer Zeichnung zum Ansehen und Kommentieren in einem Webbrowser veröffentlichen) und kleinere Verbesserungen der Benutzeroberfläche (verbesserte Gestaltung mit neuen Symbolen im Flat Design und 4K-Verbesserungen) und der PDF-Import (Importieren von Geometrie, einschließlich SHX-Schriftarten, Füllungen, Rasterbilder und TrueType-Text, aus einer PDF-Datei in eine Zeichnung) waren in dieser Softwareversion enthalten.

AutoCAD 2020 erschien im März 2019 ist die erste Softwareversion mit nativem Dark-Theme, Quick measure (schnelles Anzeigen aller Maße in der Nähe, wenn mit der Maus über eine Zeichnung gefahren wird), neu entwickeltem Purge (mehrere nicht benötigte Objekte mit einer vereinfachten Auswahl und Objektvorschau entfernen) und verbesserter Blockpalette (Blöcke effizient aus visuellen Galerien einfügen).

Das im März 2020 erschienene AutoCAD 2021 bietet im Wesentlichen allgemeine Leistungsverbesserungen, Verbesserungen der Blockpalette (diese greift jetzt auf Blockinhalte von AutoCAD auf dem Desktop oder der AutoCAD Web-App zu), eine verbesserte Unterstützung von Mehrkernprozessoren.

Konsequente Weiterentwicklung, allerdings wenig bahnbrechende Neuerungen


Der Blick in die AutoCAD-Vergangenheit zeigt: Die Software wird kontinuierlich weiterentwickelt, jedoch in einem überschaubaren Tempo. Wirklich bahnbrechende Neuerungen, die eine aktuelle Softwareversion absolut unabdingbar machen, fehlen für den Großteil der User*innen. So kann auch heute noch mit AutoCAD 2018 gearbeitet werden – und zwar besonders wirtschaftlich, wie die gleich folgende Rechnung zeigen soll.
Noch schlimmer ist es allerdings bei Autodesk Revit, in den Vereinigten Staaten beschwerte sich unlängst ein Zusammenschluss namhafter Architekturbüros über mangelnde Weiterentwicklung und steigende Kosten.

Wie schlägt sich ein Abonnement im Vergleich zu einer Dauerlizenz von AutoCAD?


Abonniert man heute AutoCAD 2021 für drei Jahre, kostet dies direkt beim Entwickler 165 Euro pro Monat, insgesamt also 5.915 Euro (inkl. MwSt.). AutoCAD 2019 als Dauerlizenz kostet einmalig rund 5.800 Euro, wird direkt bei Autodesk kostenlos umlizenziert und kann dauerhaft verwendet werden. Betrachtet man einen noch immer realistischen Nutzungszeitraum von beispielsweise fünf Jahren, wird die Ersparnis noch größer. Inkludiert man einen Wiederverkauf und eine Nutzungsdauer von mehr als drei Jahren, ist eine Kaufversion deutlich wirtschaftlicher als die Miete. Abo-Preiserhöhungen durch Autodesk sind hier nicht eingerechnet!

Woher stammen die Dauerlizenzen, wenn es bei Autodesk ausschließlich Software zur Miete gibt?


Die Lizenzen werden von Unternehmen erworben, die keinen Bedarf mehr an der Software haben (z.B. Umstieg auf andere Software(version) oder Personalabbau) oder Insolvenz angemeldet haben. Es handelt sich um Kaufversionen, da sie aus der Zeit stammen, als diese noch bei Autodesk erhältlich waren. Auch Versionen nach der Umstellung aufs Mietmodell im Sommer 2016 können als Kaufversion erhältlich sein, da ein Wartungsvertrag vorhanden war / ist.

Sie sind an Autodesk-Software interessiert? Unsere Lizenzierungsexperten beraten Sie gern und finden die Lösung, die zu Ihnen passt!

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