Microsoft 365 (früher Office 365)

Microsoft 365 ist die Abonnementfassung der Office-Programme. Der Name hat sich mehrfach geändert: Aus Office 365 wurde 2020 zunächst bei den Privatkundenplänen und später auch bei den Geschäftsplänen Microsoft 365. Am Prinzip hat sich nichts geändert: Word, Excel, PowerPoint und Outlook werden nicht gekauft, sondern gemietet. Solange gezahlt wird, sind die Programme nutzbar und erhalten laufend neue Funktionen. Endet das Abonnement, wechseln die Anwendungen in einen eingeschränkten Modus, in dem sich Dokumente nur noch ansehen und drucken, aber nicht mehr bearbeiten lassen.

Wer diesen Weg wählt, gibt die Kontrolle über die eigenen Kosten ab. Im Januar 2025 hat Microsoft die Privatkundenpreise deutlich angehoben und gleichzeitig Copilot in die Pakete integriert: Das Einzelabonnement stieg von 69 auf 99 Euro im Jahr, das Familienabo von 99 auf 129 Euro. Bestandskunden konnten über die sogenannten Classic-Pläne zunächst beim alten Preis ohne Copilot bleiben, allerdings mit der Ansage aus dem Hause Microsoft, dass diese Pläne nur übergangsweise verfügbar sein sollen. Zum 1. Juli 2026 folgte die nächste Runde bei den Geschäftsplänen, mit Aufschlägen zwischen rund neun und fünfundzwanzig Prozent, am stärksten bei den Einstiegstarifen. Begründet wurde auch das mit zusätzlichen KI- und Sicherheitsfunktionen, die niemand abwählen kann. Wer dreißig Arbeitsplätze betreibt, zahlt dadurch schnell einen vierstelligen Betrag mehr pro Jahr, ohne etwas an seiner Arbeitsweise geändert zu haben.

Dem steht die Kaufversion gegenüber. Office 2024 wird einmal bezahlt und ist dauerhaft nutzbar, mit Sicherheitsupdates bis zum 9. Oktober 2029. Es gibt keine Verlängerung, keine Preisanpassung und keinen Funktionsumfang, der sich über Nacht ändert. Die Programme arbeiten lokal, ohne Zwang zu Cloudspeicher und ohne KI-Funktionen, die Dokumentinhalte verarbeiten. Für Kanzleien, Praxen, Ingenieurbüros und alle, die mit Mandanten-, Patienten- oder Konstruktionsdaten arbeiten, ist das oft nicht nur die günstigere, sondern auch die einfachere Antwort auf Fragen der Auftragsverarbeitung. Bereits nach zwei bis drei Jahren liegt ein einzelnes Abonnement über dem Preis einer Kauflizenz, und danach läuft die Uhr weiter.

Hinzu kommt ein Punkt, der oft übersehen wird: Kauflizenzen sind handelbar, Abonnements nicht. Nach dem Erschöpfungsgrundsatz darf eine dauerhaft überlassene Lizenz weiterverkauft werden, wenn sie im Europäischen Wirtschaftsraum erstmals in Verkehr gebracht und die eigene Kopie unbrauchbar gemacht wurde. Genau deshalb finden Sie hier gebrauchte Office-Lizenzen zu Preisen deutlich unterhalb der Neuware, während ein Abonnement am Ende der Laufzeit schlicht verfällt. Wer heute eine Kauflizenz erwirbt, hat am Ende der Nutzungsdauer einen Restwert, wer ein Abo abschließt, hat Belege.

Wann Microsoft 365 dennoch die richtige Wahl ist

Natürlich gibt es Fälle, in denen das Abonnement überlegen ist. Wer dieselben Programme auf fünf Geräten und mehreren Plattformen nutzen will, wer Exchange-Postfächer, Teams oder SharePoint aus einer Hand braucht, wer im Team gleichzeitig an denselben Dokumenten arbeitet oder wer den Cloudspeicher tatsächlich ausschöpft, bekommt dafür in der Kaufversion keinen Ersatz. Und wer Copilot produktiv einsetzen möchte, kommt am Abonnement ohnehin nicht vorbei.

Für alles andere, also für den klassischen Arbeitsplatz mit Word, Excel, Outlook und PowerPoint auf einem Rechner, ist die Kaufversion die wirtschaftlichere Entscheidung. Wir führen Office 2024 sowie ältere Versionen als geprüfte Lizenzen mit vollständiger Dokumentation der Lizenzkette.

Leider können wir keine passenden Produkte zu ihrer Auswahl finden.