Windows 10 Enterprise LTSC weiterhin verfügbar

Windows 10 Enterprise LTSC weiterhin verfügbar

Nun ist doch ein Nachfolger von Windows 10 erschienen. Windows 11 setzt hohe Anforderungen an die zugrundeliegende Hardware und treibt damit die IT-Kosten in die Höhe. Lohnt der Umstieg?

Nach dem Microsoft lange Zeit verlautbaren ließ, Windows 10 sei „die finale Windows-Version“, überraschte der Konzern 2021 mit der (zwischenzeitlich umgesetzten) Ankündigung von Windows 11.

Das Update für Nutzer der Professional- und der Home-Edition von Windows 10 ist zwar bis auf weiteres kostenlos, doch übersteigen die Voraussetzungen des neuen Microsoft-Betriebssystems womöglich die Ressourcen vieler Systeme, auf denen heute noch Windows 7 oder 10 läuft. Mit dem kostenlosen Fremdhersteller-Tool „WhyNotWin11“ lässt sich feststellen, ob die vorliegende Hardware Windows 11 ausreicht. Dann kann jeder selbst entscheiden, ob ein Hardware-Upgrade allein für Windows 11 lohnt oder man doch lieber beim bestehenden Betriebssystem bleibt.

Systemvoraussetzungen

Die wichtigsten Eckdaten: 32-Bit-Prozessoren werden von Windows 11 generell nicht unterstützt. Vorausgesetzt wird hingegen ein x64-Prozessor mit mindestens 2 Kernen und mind. 1 GHz Taktfrequenz. Es werden mind. 4 GB RAM und 64 GB Festplattenplatz verlangt und eine mit DirectX 12 kompatible Grafikkarte. Alleine das zwingend benötigte TPM (Trusted Platform Module) 2.0 samt UEFI-Bios schließt die meisten Computer vor 2018 aus.

Vorsicht: Nutzer, die sich an Aktivierungszwang und Zwangsregistrierung stören, wird es interessieren, dass Windows 11 in der Home-Edition zwingend eine Internetverbindung und das Anlegen eines Microsoft-Kontos voraussetzt.

Windows 11 Enterprise

Wie beim Vorgänger ist Windows 11 Enterprise ist ausschließlich als Update erhältlich. Open License für Betriebssysteme wurde von Microsoft kurz vor Erscheinen von Windows 11 eingestellt; somit lässt sich Windows 11 Enterprise nur über CSP (Cloud Solution Provider) oder Open Value beziehen – bzw. für sehr große Unternehmen über ein Enterprise Agreement oder MPSA (Microsoft Products and Service Agreement).

Das macht das Angebot an gebrauchten Windows-10-Lizenzen interessant: Bis auf weiteres ist Windows 10 Enterprise/Professional als LTSC-Version in ausreichender Stückzahl bei uns verfügbar. Bitte lassen Sie sich von uns beraten, was die korrekte Lizenzierung angeht, da wir hier prüfen müssen, ob Sie über gültige qualifizierende Betriebssysteme verfügen oder wir diese mit anbieten müssen.

Übrigens: Microsoft wird Windows 10 nach eigenen Angaben noch bis zum 14. Oktober 2025 unterstützen.

Was bietet Windows 11?

Neu sind Dark- und Light-Mode und praktische, weil schnell aufrufbare neue Anordnungsmöglichkeiten („Snap Groups“). Die mittige Anordnung der Taskleiste samt Startknopf fällt direkt ins Auge, sie lässt sich aber für Nostalgiker durchaus wieder an die gewohnte Stelle verschieben.

Für die, die schon ein paar Jahre mit Windows arbeiten, gibt es ein Wiedersehen mit abgerundeten Fenster-Ecken und an die Vista-Ära erinnernde Widgets, mit denen der Nutzer das aktuelle Wetter oder sein Börsendepot im Auge halten (das Smartphone lässt grüßen).

Fazit

Windows 11 bietet einige Verbesserungen die mit sehr hohen Systemvoraussetzungen erkauft werden. Wer in seinem Unternehmen weiter auf Windows 10 setzen möchte, und ggf. auch an den verbliebenen Lizenzprogrammen CSP und Open Value keinen Gefallen findet, dem bieten wir mit unseren Windows 10 LTSC 2019 eine günstige Lizenzierungsalternative.