Microsoft SQL Server 2025: Die verdeckte Preiserhöhung und warum sich der Blick zurück lohnt
In der IT-Welt gilt oft das Mantra: „Neu ist immer besser.“ Doch mit der Ankündigung des neuen Microsoft SQL Server 2025 sollten Unternehmen genauer hinschauen. Hinter den glänzenden neuen Features verbirgt sich eine Strategie, die vor allem eines bedeutet: höhere Kosten.
In diesem Beitrag beleuchten wir, warum die neueste Version Ihr Budget unnötig belasten könnte und warum bewährte Vorgängerversionen wie SQL Server 2019, 2017 oder 2014 oft die smartere Wahl für Ihr Unternehmen sind.
Der Trend: „Cloud-Zwang“ und steigende Preise
Microsoft verfolgt seit Jahren eine klare Strategie: Die Kunden sollen in das Abo-Modell der Azure-Cloud gedrängt werden. Für Unternehmen, die ihre Daten lieber „on-premise“ (auf eigenen Servern) behalten wollen, wird es teurer.
Die „verdeckten“ Preisanhebungen zeigen sich oft auf zwei Wegen:
- Direkte Preiserhöhungen: Mit jeder neuen Generation passt Microsoft die Listenpreise für Lizenzierungen (oft pro Kern/Core) nach oben an. So stiegen die Preise bereits beim Wechsel auf die Version 2022 signifikant an – ein Trend, der sich 2025 fortsetzt.
- Zwang zur Software Assurance (SA): Viele neue Funktionen oder flexible Virtualisierungsrechte sind nur noch über teure Wartungsverträge (SA) oder Mietmodelle verfügbar.
Mit den SQL-Server-Versionen 2017 und 2019 war es möglich, SQL Server Standard Core und Enterprise Core nicht nur physisch, sondern auch als VM zu virtualisieren. Bei SQL Server 2022 und 2025 in den Editionen Standard Core und Enterprise Core setzt dies eine CSP-Subscription-Lizenz oder eine Volumenlizenz mit Software Assurance voraus. Nach Ablauf der SA oder Miete, erlischt das Recht zur Virtualisierung. Das wird im Laufe der Zeit sehr teuer!
Wer einfach nur eine stabile, leistungsfähige Datenbank benötigt, zahlt bei SQL Server 2025 für Features mit, die im Mittelstand oft gar nicht zum Einsatz kommen.
Die smarte Alternative: Gebrauchte Lizenzen
Warum den vollen Preis für die neueste Version zahlen, wenn die Vorgänger bereits alles bieten, was Sie brauchen? Hier kommen gebrauchte Softwarelizenzen ins Spiel.
SQL Server 2019: Der aktuelle Goldstandard
SQL Server 2019 gilt als eine der stabilsten und beliebtesten Versionen. Sie bietet moderne Features wie Big Data Cluster, ist aber deutlich kosteneffizienter als die Nachfolger. Ideal für Unternehmen, die moderne Technik ohne den „Versions-Aufschlag“ von 2025 suchen.
SQL Server 2017: Leistung trifft Effizienz
Diese Version war ein Meilenstein, da sie erstmals offiziell Linux unterstützte. Für viele Standardanwendungen ist 2017 mehr als ausreichend und bietet eine hervorragende Performance bei minimalen Kosten.
SQL Server 2014: Die Budget-Lösung
Haben Sie Altsysteme oder Anwendungen, die keine modernen Datenbank-Features benötigen? SQL Server 2014 ist extrem günstig in der Anschaffung und schont Ihr IT-Budget massiv.
Warum gebraucht kaufen?
Der Kauf von gebrauchten Lizenzen ist legal, sicher und wirtschaftlich sinnvoll. Dank der Rechtsprechung des Europäischen Gerichtshofs (EuGH) können Sie unbefristete Lizenzen aus zweiter Hand erwerben und so bis zu 70 % gegenüber dem Neupreis sparen.
Ihre Vorteile auf einen Blick:
• Enorme Ersparnis gegenüber dem SQL Server 2025 Listenpreis.
• Audit-Sicherheit durch vollständige Dokumentation.
• Keine monatlichen Abo-Gebühren.
Fazit: Lassen Sie sich nicht in die Preisfalle treiben
Microsoft SQL Server 2025 mag für High-End-Cloud-Szenarien interessant sein. Für das tägliche Geschäft, lokale Datenbanken und kostenbewusste Unternehmen ist der Griff zu SQL Server 2019, 2017 oder 2014 jedoch die deutlich klügere Entscheidung.



















